Bonusfolge mit Lamia: Warum es keinen „One-Size-Fits-All“ Ernährungsweg gibt
Shownotes
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👤 Gast in dieser Episode Name: Lamia Hariri Beruf / Expertise: Achtsames Mentoring Website: www.lamiahariri.de / Go.onlinealchemy.de
💬 „Ich kenne das Gefühl, sich für andere aufzuopfern und sich selbst dabei zu verlieren. Es wird zum Automatismus, bis der Körper plötzlich die Stoptaste drückt und du keine andere Wahl mehr hast und DICH zur Priorität machst.“
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🎵 Musikvon Sven Windöer: https://open.spotify.com/intl-de/artist/1yhczMxPNmDQO3783uWzCe
Transkript anzeigen
00:00:11: Willkommen bei Hypnose im Dialog, dem direkten Draht zum Unterbewusstsein.
00:00:16: Michaela Ortmayer ist HypnoDIALOG®-Expertin und Ausbilderin mit über dreizehn Jahren und mehr als sechstausend sechshundert Stunden Praxiserfahrung.
00:00:27: In diesem Podcast zeigt sie, wie Hypnose dabei helfen kann, Ängste zu überwinden, leichter abzunehmen oder Erfolgsblockaden zu lösen.
00:00:36: Dich erwarten praxisnah kurze Impulse.
00:00:39: tiefgehende Erfahrungsberichte und Interviews mit Gästen.
00:00:44: Und wenn du herausfinden möchtest, ob Hypnose für dich hilfreich ist oder ob die HypnoDIALOG®-Ausbildung für dich interessant sein könnte, dann schau gerne in die Show Notes.
00:00:53: Dort findest du den Link zu einem kostenfreien Beratungsgespräch.
00:01:03: Heute habe ich eine ganz spannende Gästin eingeladen, die Lamia.
00:01:07: Sie beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit dem Thema Ernährung und bringt sowohl persönliche Erfahrungen als auch ganz viel wertvolles Wachwissen mit.
00:01:17: Wir sprechen über verschiedene Ernährungsformen, ihre Chancen und Herausforderungen und auch darüber, warum es wichtig ist, eben Ernährung immer individuell zu betrachten.
00:01:29: Ja, willkommen Lamia, schön, dass du da bist.
00:01:32: Ja, danke schön für die Einladung zum Interview.
00:01:35: Ich freue mich auch sehr, hier zu sein.
00:01:37: Super gerne.
00:01:39: Stell dich doch mal selber bitte kurz vor.
00:01:42: Ich denke, ich fange da mal ein bisschen anders an und zwar würde ich gerne einfach mal direkt einsteigen mit einer Szene.
00:01:51: Und vielleicht kennst du das selber auch, Michaela?
00:01:54: Du bist auf einem Familienfest oder du stehst irgendwo an einem Buffet und da gibt es diese eine Person, die scheinbar nichts essen kann.
00:02:02: Sie pickt sich nur so ein paar Sachen raus, lehnt anderes immer wieder dankend ab, sofort tuscheln alle rum.
00:02:09: Oh, ist die anstrengend.
00:02:11: Was für eine Extrawurst.
00:02:13: Und sowas hört man dann eben sehr schnell.
00:02:16: Was aber kaum jemand weiß, ist, dass vielleicht genau diese Person ganz, ganz viele Unverträglichkeiten, Allergien oder schlicht die Erfahrung im Leben gemacht hat, dass bestimmte Lebensmittel bei ihr ganz, ganz viele Bauchschmerzen, Entzündungen, Müdigkeit und so weiter auslösen können.
00:02:40: Ernährung ist da eben nicht nur eine Frage des guten Willens, sondern oft eine ganz, ganz persönliche Reise, die niemand von außen auf den ersten Blick ja sehen kann.
00:02:50: Und genau da setze ich eben an.
00:02:52: Mein Name ist Lamya, ich bin Mentorin, Coach und Heilerin und Ernährung ist und war für mich niemals ein Diätplan, sondern ist ein wichtiges Schlüssel-Element zum Thema Gesundheit, Energie und auch innerer Balance.
00:03:08: Und ich weiß ja noch auch so immer.
00:03:10: aus unserem Vorgespräch, dass du selber auch mit bestimmten Nahrungsmitteln Probleme hattest und dass du deswegen auch dazu gekommen bist, dich da so tief nicht zu befassen.
00:03:21: Ja, genau.
00:03:22: Also ich kenne das seit wirklich, seit frühester Kindheit, dass ich als Teenie hatte ich ganz, ganz dicke Pickel und Pusteln.
00:03:31: Ich hatte immer Asthma, lief immer mit einer Schnupfnase rum.
00:03:36: Ich bin früher geritten und jedes Mal im Sommer oder im Frühjahr, wenn es losging mit der Heuernte und so, hatte ich so dicke Augen.
00:03:44: Und mein Vater war Arzt und er konnte mir nicht helfen.
00:03:47: Der hat mit allem Möglichen probiert.
00:03:49: Und ja, so hat es eben sehr, sehr viele Irrwege in meinem Leben gegeben.
00:03:54: Ich habe total viel ausprobiert und habe dann eben festgestellt, dass Ernährung total individuell ist.
00:04:03: Und daher habe ich aufgrund dieser ganzen Ausbildungen Irrwege, die ich selber mit meiner Ernährung gegangen bin, auch entschieden.
00:04:13: dass ich Menschen wirklich dabei helfen möchte, ihren ganz individuellen Ernährungsweg zu finden.
00:04:19: Und zwar ein Weg, der den Körper stärkt, die Seele aber auch nährt und das Leben erleichtert.
00:04:30: Halt ich auch so und ich finde das fantastisch, weil es einfach auch wichtig ist, also wenn die Menschen zum Thema abnehmen jetzt zu mir kommen zum Beispiel.
00:04:39: Natürlich gibt es bestimmte Dinge, die kennen wir alle, da wäre es besser vielleicht drauf zu verzichten oder oder, aber es ist so wichtig den Menschen abzuholen und mit ihnen gemeinsam.
00:04:50: den Ernährungsweg zu finden, den sie selber auch einhalten können.
00:04:55: Ja, was nutzt es, wenn ich sage, es jetzt nie wieder Kohlenhydrate, ja, und der Mensch braucht aber Kohlenhydrate.
00:05:03: Das kann der ja gar nicht durchhalten.
00:05:05: Von daher kann ich das total verstehen.
00:05:09: Ja, du hast dich ja vegan ernährt, rohköstlich ernährt.
00:05:14: Im Moment bist du Vegetarierin, die aber Fleisch ist.
00:05:18: Das hat mich so am meisten erstaunt in unserem Vorgespräch.
00:05:24: Erzähl doch mal, wie ist es denn dazu gekommen?
00:05:27: Oder erzähl gerne mal was über deine Erfahrungen von diesen Ernährungsformen.
00:05:33: Ja, da bin ich auch irgendwie durch Zufall drauf gestoßen auf die verschiedenen Ernährungsformen.
00:05:39: Ich habe natürlich für mich alles ausprobiert.
00:05:41: Ich habe ganz viel recherchiert, ganz viel Kurse gemacht online, über Bücher ganz viel gelernt.
00:05:47: Und habe dann in Berlin eine Ausbildung zur ganzheitlichen, rohköstlichen Ernährungsberaterin gemacht und habe gemerkt, wow, toll, was man mit Rohkost alles machen kann.
00:05:58: Auch eine Rohkostkäse,
00:06:00: etc.,
00:06:00: gar nichts mehr kochen, sondern wirklich nur bis maximal forty-two Grad erhitzen.
00:06:06: Und ja, das hat mir auch richtig Spaß gemacht.
00:06:09: Das hat mir eine Zeit lang sehr, sehr gut getan.
00:06:12: Und hinterher haben die mich tatsächlich auch angeheuert, weil ich so diesen ganzheitlichen Ansatz mit reingebracht habe, als Dozentin für Ernährungsberatung.
00:06:22: Und ich habe dann so die ganze innere Kindarbeit auch gemacht.
00:06:25: Ich habe die arabische Küche und die ayurvedische Küche dort eben auch mitunterrichtet.
00:06:31: So, und dann ist aber folgendes passiert, da ich ja auch immer sehr forschend unterwegs war, war es mir wichtig, auch immer zu gucken, wie ist mein Status quo?
00:06:40: Also heißt ... Laboruntersuchungen, Blutuntersuchungen, Stuhluntersuchungen, Urinuntersuchungen usw.
00:06:48: Umzugucken.
00:06:49: Wie sehen meine Parameter aus an Vitaminen, an Mineralstoffen, Eiweiße natürlich auch?
00:06:59: Wie sieht es bei mir aus?
00:07:00: Ich habe da festgestellt, dass mein Körper viele Sachen gar nicht so verwerten kann, wie er es eigentlich tun sollte.
00:07:09: Also, Eiweißmangel war bei mir immer ein großes Thema.
00:07:13: B-II-Mangel war ein Riesenthema.
00:07:15: Eisenmangel war ein großes Thema.
00:07:18: So, und dann habe ich halt festgestellt, so die rohköstliche Ernährung bringt auch einige Herausforderungen mit sich.
00:07:26: Wenn man eben sehr viel Eiweiße ja zu sich nehmen muss, was ich ja musste, ja, dann ist in der Rohkostküche hat man dann eben viel mit Nüssen zu tun, man hat viel mit Legüms, also Kichererbsen und so weiter, Linsen, was man dann alles einweicht.
00:07:46: Und das waren dann die großen Herausforderungen für mein Samten-Stoffwechsel für meinen Magendarm-Trakt.
00:07:54: Der konnte das nicht umsetzen, er konnte das nicht aufspalten.
00:07:59: Und ja, was war's?
00:08:01: Ich habe einen Enzymmangel dann festgestellt.
00:08:03: Also mein Körper konnte diese wunderbaren Makro- und Mikronährstoffe nicht richtig aufspalten.
00:08:10: Und dann kommt es natürlich zu Problemen.
00:08:12: Wenn man das nicht weiß, dann schadet man seinem.
00:08:17: Das war eben für mich dann auch so die Herausforderung, wie kriege ich dann genügend Nährstoffe?
00:08:22: Ich habe auch mit einer Rohkostärztin aus Berlin zusammengearbeitet, habe für sie auch Fastenkuren begleitet in Hotels.
00:08:32: Und ja, sie hat dann eben auch immer gesagt, man muss da schauen.
00:08:36: Was ist der Status quo?
00:08:38: Was möchtest du und was bist du bereit für deine Gesundheit zu tun?
00:08:43: Und dann ging es los mit Nahrungsergänzungsmitteln.
00:08:45: und dann habe ich eben auch gemerkt, die ayurvedische Küche tut mir sehr gut.
00:08:50: Im Ayurveda wird ja auch sehr gerne von einem warmen Frühstück gesprochen, wo man es wenigstens auch das Obst vielleicht mal ein bisschen einmal kurz durch den Topf oder durch die Pfanne, dass es so leicht angewärmt ist und das regt den Stoffwechsel morgens ja schon an und entspannt das gesamte System.
00:09:11: Deswegen sage ich eben auch manchmal so augenzwinkelnd, ja, ich bin eine Vegetarierin geworden.
00:09:17: Das ist für mich die beste Ernährungsform.
00:09:20: bestimmte Gemüsesorten.
00:09:22: Müssen wir jetzt gar nicht näher drauf eingehen, würde jetzt den Rahmen sprengen.
00:09:27: Aber ich esse auch tatsächlich ab und zu Fleisch oder Fisch oder Geflügel, weil ich merke, dass es meinem System gut tut.
00:09:37: Ja.
00:09:37: Und
00:09:38: auch in der Ernährungsberatung mit Klienten habe ich festgestellt, dass es vielen Leuten gut tut.
00:09:44: Ja.
00:09:45: Was ich mich frage, warum beschreibst du dich dann selbst nicht als Vollköstlerin?
00:09:51: Weil letztendlich ist du ja im Prinzip alles, was ein Vollköstler auch essen würde, oder?
00:09:58: Nein, also ich sage mal so, aus ethischen Gründen bin ich am liebsten vegan unterwegs.
00:10:04: geht aber mit meinem Körper nicht.
00:10:06: Und dann kommen da Leute und sagen, ja, nimm doch einfach die pflanzlichen Protein-Shakes.
00:10:12: Wunderbar, dass es die gibt.
00:10:14: Mein Körper kann sie nicht aufspalten.
00:10:18: Auch das ist eben wichtig zu wissen, was kann dein Körper aufspalten.
00:10:22: Wenn ich jetzt zum Beispiel einen veganen Protein-Shake zu mir nehme, dann sitzt er wie ein Stein in meinem Magen.
00:10:32: Wozu ich jetzt gewechselt bin, ich nehme halt Aminosäuren zusätzlich.
00:10:37: Also ich habe Phasen, wo ich gar keine tierischen Produkte zu mir nehme.
00:10:41: Und da nehme ich halt sehr viel Aminosäuren zu mir, um halt die Bausteine der Eiweiße zu haben, die der Körper für alle Stoffwechselprodukte braucht.
00:10:51: Und da müssen wir nicht drüber diskutieren.
00:10:54: Das ist die Biochemie des Körpers.
00:10:56: Und irgendwie muss ich sie ja zu mir nehmen.
00:10:59: Ja, und ich habe alle möglichen Rohkostärzte und Naturheilverfahren hinter mir, Ausleitungen, Darmsanierungen, also von A bis Z, ich kenne so ziemlich alles und habe jetzt eben für mich entschieden, ich habe Phasen, da bin ich komplett vegan unterwegs und dann habe ich Phasen, wo ich eher vegetarisch unterwegs bin oder eben komplett alles esse, ja.
00:11:26: Das ist so meine Einstellung.
00:11:29: und dann sage ich auch immer, da gibt es so ein ganz provokantes Zitat von einer Serie Yellowstone, wo der Kevin Costner, der da den John Dutton spielt und er sagt sinngemäß sowas, wenn du ein Feld pflügst, Kinoa oder Soja oder Weizen anzubauen, dann tötest du dabei ja auch unzählige Tiere.
00:11:55: Würmer, Frösche, Wühlmäuse, Maulwürfe, Rehkitze, die es nicht schnell genug aus dem Feld schaffen.
00:12:03: So, und dann muss ja eigentlich die eigentliche Frage sein, sagt er, wie niedlich muss ein Tier denn sein, bevor es uns wichtig ist, dass es stirbt, um uns zu ernähren.
00:12:15: Ja, also eine Kuh ist ein großes Tier.
00:12:19: Gut, Schweinefleisch, wissen wir sowieso, ist total ungesund für uns.
00:12:23: Aber Alle anderen Tiere, die eben auch, ich sag jetzt mal, auf einem Biohof aufwachsen, etc.
00:12:31: Ja, es ist auch ein Tier.
00:12:32: Es ist halt die Größe oder die Niedlichkeit des Tieres.
00:12:37: Und wer entscheidet denn darüber, wie niedlich muss ein Tier sein, bevor es uns wichtig ist, dass es sterben darf oder nicht, um uns zu ernähren?
00:12:46: Es gibt keine totale hundertprozentige vegane Ernährung.
00:12:54: Also sogar wenn wir uns zu Hause, ich sage jetzt mal, du würdest in deiner Küche dir ein Beet anlegen, sogar in dieser Erde entwickeln sich eben kleine Würmchen, kleine Tierchen, Bakterien, es sind alles lebende Organismen.
00:13:12: Und das muss man sich einfach mal klar machen.
00:13:15: Ja, das stimmt.
00:13:16: Also nachdem wir darüber gesprochen hatten im Vorgespräch, habe ich auch gedacht, hast du vollkommen recht.
00:13:21: Also so tief habe ich noch nie da reingedacht an das Thema.
00:13:25: Deswegen bin ich da ja mega dankbar, dass du das hier auch nochmal erwähnst, weil ich das auch für sehr wichtig halte.
00:13:33: Du hast gerade schon von den Makronährstoffen gesprochen und auch von Aminosäuren, Eiweißen und so weiter.
00:13:40: Eiweiße sind ja so die wichtigsten Dinge, die wir zu uns nehmen sollen.
00:13:44: Weil der Körper es eben selber nicht herstellen kann.
00:13:48: Und das ist auch das, was ich meinen Klienten und Klientinnen immer sage.
00:13:53: Wenn du auf nichts weiter achten willst, dann achte zumindest darauf, dass du genug Eiweiß bekommst.
00:13:59: Und ganz viele verschätzen sich dann auch, wie viel Eiweiß sie tatsächlich zu sich genommen haben.
00:14:06: Und blöderweise immer in die niedrigere Richtung.
00:14:10: Sie denken, ach, das war so viel Eiweiß, dabei war da kaum was drin.
00:14:14: Richtig.
00:14:16: Wo wir gerade bei den Nährstoffen sind, bei den Makronährstoffen, du hast mir gesagt, es macht Sinn, die in einer gewissen Reihenfolge zu sich zu nehmen und du hast eine Reihenfolge genannt, die ich anders kenne.
00:14:30: Erklär uns doch mal bitte, welche Reihenfolge es sinnvoll und warum.
00:14:35: Ja, die Reihenfolge ist ist sogar sehr, sehr wichtig.
00:14:38: Also wenn ich zum Beispiel Gemüse und Ballast mit Gemüse und Ballaststoffen starte, also Salat, Gemüse, dann stabilisiere ich mein Blutzucker.
00:14:48: Und das ist ja das Wichtigste.
00:14:50: Wenn nämlich der Blutzucker immer wieder rauf und runter schießt, wissen wir, dann kommen wir in diese Insulin-Schrauckel.
00:14:55: Das ist besonders wichtig für Menschen, die abnehmen wollen, aber auch generell gesünder leben wollen.
00:15:01: Die Eiweiße danach.
00:15:04: Die Sorgen für die Sättigung und den Muskel erhalt.
00:15:07: Und zu der Frage, wie viel Eiweiß?
00:15:10: Eins, fünf bis zwei Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht.
00:15:14: Und danach die Kohlenhydrate und Fette zum Schluss als Energiequelle.
00:15:20: Früher gab es ja auch mal die, oder die gibt es immer noch, die Trennenkost oder die Blutgruppen, die ählt und da halte ich auch total viel von.
00:15:29: Weil es wirklich wirklich Sinn macht, mal zu gucken, erst mal grob zu gucken, was vertrage ich, wie vertrage ich es.
00:15:36: Dann sage ich immer, wenn man so ganz grob sehen möchte, die Rohkost vor der Kochkost.
00:15:43: Das, was mehr Wasser hat, immer als erstes essen.
00:15:47: Und das macht ja auch Sinn, wenn wir uns jetzt mal den Magen vorstellen, der ja wie so ein Schlauch in unserem Körper legt.
00:15:55: Das, was wir als erstes essen, ist dann ja unten in der Basis des Magens.
00:16:01: Und das wird ja dann auch als erstes verdaut.
00:16:04: Also die Rohkost, das was mehr Wasser hat, sind die Ballaststoffe und die werden am schnellsten verdaut.
00:16:11: Wenn wir das jetzt umgekehrt machen, dann gärt das, dann liegt das alles ewig lange in unseren Magen, macht uns so ein schwere Gefühl im Magen und es fühlt sich an, als würde das gar nicht richtig verdaut.
00:16:27: So und deswegen ist es einfach wichtig, dass man mal so ein bisschen auf diese Reihenfolge achtet.
00:16:32: Man muss das nicht pälbslicher machen als der Papst, wenn man jetzt irgendwo essen geht und denkt, wie kriege ich das jetzt hin?
00:16:38: Ich möchte aber, dass damit meine Güte dann mache es.
00:16:42: Aber im Alltag zu Hause, wenn man sich das so ein bisschen einrichten kann, kann man das doch gut machen und du wirst einen Unterschied feststellen.
00:16:51: So, und dann kommen wir nochmal auf die Eiweiße zurück, die ja so wichtig sind.
00:16:56: Und wenn du sie in Form von Shakes zuführst, dann guck dir bitte die Inhaltsstoffe genau an.
00:17:04: Ja, da ist teilweise so viel Mist drin, den man nicht verträgt.
00:17:09: Nimm dir wirklich ein gutes, wenn es halt vegan oder vegetarisch sein sollten, richtig gutes.
00:17:16: Es ist dann teurer.
00:17:17: hat aber dann eine wesentlich höhere Bio-Verfügbarkeit heißt, es wird vom Körper besser aufgenommen und ist nicht nur ein durchlaufender Posten, für den du viel Geld bezahlst, der dein Klo dann füttert, aber nicht dein Körper.
00:17:33: Ja, gutes Beispiel.
00:17:34: Ja, da hast du vollkommen recht.
00:17:36: Du hast auch gleich beantwortet, warum die Reihenfolge sinnvoll ist.
00:17:41: Interessanterweise hatte ich mit meinem Mann über unser Vorgespräch gesprochen und dann habe ich gesagt, ja, Die Lamia hat gesagt, man soll auf die Reihenfolge achten und so.
00:17:52: Es kommt doch alles in den gleichen Magen und wird dann da durchmengt und dann gemeinsam verdaut.
00:18:00: Das ist es ja nicht, hast du?
00:18:02: Ne,
00:18:03: genau.
00:18:05: Ja, und das Interessante ist, dass man dann auch weniger Heißhunger hat.
00:18:11: Die Ballaststoffe sind ja auch wichtig.
00:18:13: Die Ballaststoffe helfen uns ja auch bei der Verdauung.
00:18:17: Bei der Aufspaltung.
00:18:19: So, Leute, die ganz wenig Ballaststoffe, also ganz wenig Salat oder Gemüse zu sich nehmen, oder auch Bitterstoffe.
00:18:26: Ja, also in vielen Gemüsesorten und Salaten sind ja auch wichtige Bitterstoffe drin.
00:18:31: Wer ist denn heute bitteschön noch bittere Sachen?
00:18:35: Kaum jemand.
00:18:37: Ja, und es wird ja auch alles genmanipuliert und weggezüchtet, weil es ist ja erst mal bitter im Mund.
00:18:44: Ja, und das ist so wichtig und deswegen müssen viele Leute heute Bitterstoffe zu zusätzlich nehmen in Form von T's, in Form von Tabletten, damit die Leber auch genug Bitterstoffe hat, denn die Leber braucht sie.
00:19:03: Ja, ganz klar.
00:19:04: Gut, dass du das nochmal erwähnst, das ist echt wichtig.
00:19:09: Wenn ich jetzt höre Ballaststoffe vor Eiweiße, da denke ich an mein Skier mit Obst.
00:19:17: Das mische ich ja in der Regel.
00:19:20: Würdest du es im Alltag auch tun oder würdest du eher empfehlen, es doch erstes Obst und den Skier hinterher?
00:19:27: Ja, es würde natürlich da auch mehr Sinn machen, das so zu tun.
00:19:33: Und wie gesagt, auch da nicht pälzlicher sein als der Papst, wenn du sagst, ich brauche diesen Geschmack wenigstens zum Frühstück so, dann macht das.
00:19:46: Die Frage ist, machst du es den ganzen Tag?
00:19:48: Ja.
00:19:49: Also jetzt nicht mehr.
00:19:53: Ich werde jetzt auf jeden Fall darauf achten.
00:19:55: Sonst habe ich es tatsächlich eher gemischt gegessen.
00:19:58: Ich hatte auch eher eine andere Reihenfolge gelernt.
00:20:00: Also bei mir war es noch Eiweiße, dann die Ballaststoffe, dann Kohlenhydrate, dann Fette.
00:20:07: Aber wenn du das so erklärst, macht das total Sinn, tatsächlich die Ballaststoffe zuerst zu essen.
00:20:13: Bei meinen anderen Mahlzeiten fällt mir das auch gar nicht schwer.
00:20:16: Da liegt das eh nebeneinander auf dem Teller und in welcher Unfolge ich es dann esse, ist halt eine Gewöhnung.
00:20:22: Ja, nur jetzt so zum Beispiel bei einem Quark mit Früchten oder so habe ich mir überlegt, wie würde ich das denn in der Zukunft umsetzen?
00:20:32: Ja,
00:20:32: das glaube ich.
00:20:35: Das Gute ist, es gibt ja auch heute Verdauungsenzyme in Form von Kapseln.
00:20:44: Wenn jemand merkt, ich verdauere Dinge ganz schlecht, dann nimmt man halt diese Verdauungsenzyme zu sich, weil sie uns einfach fehlen.
00:20:54: Es gibt viele Wege, das auch herauszufinden.
00:20:56: Das mache ich halt in der Ernährungsberatung auch.
00:20:58: Die Leute, die zu mir kommen, zur Ernährungsberatung.
00:21:01: Da gibt es eben auch alle Elemente, auch mit Aufklärung, mit ein paar Tagen oder einer Woche mal Monodiäten und dann langsam hinzuführen, um zu gucken, wie reagiert denn dein Körper?
00:21:12: Man muss nicht sofort zum Arzt rennen und ganz viel Geld ausgeben für die ganzen Laboruntersuchungen.
00:21:18: Man kann es auch erstmal intuitiv über Schluss, die Elten herausfinden und dann eben merken, oh, egal, was ich dann hinterher zu mir nehme, es wirkt eher negativ, dann sage ich immer, okay, jetzt brauchen wir mal noch ein paar Laborergebnisse.
00:21:37: Was ich auch noch total wichtig finde, ist auch so zu verstehen, warum bestimmte Gemüsesorten oder Legüms, also Hülsen, Früchte, Linsen
00:21:47: etc.,
00:21:49: wie Zubereitet werden sollen.
00:21:51: Also würde jetzt hier auch nochmal den Rahmen sprengen, weil da habe ich ganze Tabellen zuerstellt.
00:21:57: Früher, meine Oma, hat früher immer alles eingeweicht.
00:22:02: Die Linsen, die Hülsenfrüchte und zwar unterschiedliche Dauer, also Kichererbsen, zum Beispiel, in vierundzwanzig Stunden.
00:22:11: Immer wieder Wasser abgekippt, immer wieder gewaschen.
00:22:14: Und man sieht ja auch, wie das Wasser sich verfärbt.
00:22:18: So, und was ist das denn?
00:22:19: Warum wurde das denn gemacht?
00:22:21: Heute muss ja immer alles super schnell gehen, keine Zeit, man nimmt die einfach, packt die in Topf, kocht die.
00:22:28: In Hülsenfrüchten sind halt so genannte Antinährstoffe enthalten.
00:22:35: So, diese Antinährstoffe binden Mineralstoffe im Körper.
00:22:41: Und wenn man zum Beispiel die Hülsenfrüchte und Linsen lang genug einweicht, im Schnellkochtopf kocht oder im Topf, wenn man sie kocht, mit einem Schaumlöffel oben den Schaum abschöpft, dann hat man die Möglichkeit mehr von diesen Antinährstoffen halt rauszufiltern.
00:23:01: Und diese Antinährstoffe sind Lektine, Phytinsäure, Saponine.
00:23:07: Die Lektine sind halt sehr schädlich für die Darmschleimhaut, wenn die sowieso schon angegriffen ist.
00:23:15: Gibt ja Leute mit Leaky Gut.
00:23:17: Das ist ja sozusagen eine löchrige Darmschleimhaut, wo dann verschiedene Nährstoffe, die eigentlich im Körper aufgenommen werden sollen, gehen über die Darmschleimhaut zurück.
00:23:29: ins Blut.
00:23:29: und so entstehen dann eben die Allergien, weil der Körper sagt, feinde, feinde, feinde, wir müssen kämpfen.
00:23:35: Und so ist dann die Autoimmunreaktion.
00:23:38: Wir bekämpfen uns selbst.
00:23:40: Eigentlich will der Körper ja nur uns gesund halten und sagt aber, hey, das sind Feinde, die sind nicht gut für uns.
00:23:48: Und das sind eben Lektine, Phytinsäure, die die Mineralstoffe bindet oder sie schwerer verfügbar macht.
00:23:56: Saponine können die Darmbarriere auch schwächen.
00:24:00: Saponine sind viel in den Nachtschatten gewachsen.
00:24:02: Tomate, Paprika, Kartoffel, Aubergine enthalten.
00:24:07: Oxalsäure in Spinat, Rhabarber binden Calcium und können z.B.
00:24:12: Nierensteine begünstigen.
00:24:14: Wenn man sowieso schon eine Nieren schwächer hat, muss man darauf achten.
00:24:20: Solanin in den Nachtschatten gewachsen, etc.
00:24:24: Und dann haben wir noch das ganz, ganz große Thema Gluten.
00:24:29: Was ja auch in aller Munde ist, wo die Leute sagen, oh, wir müssen alle Gluten frei essen.
00:24:34: Nee, müssen wir nicht.
00:24:35: Nur wenn du eine Gluten Allergie, Unverträglichkeit oder sogar die Zöliakie oder diese Leakigatt, also diese löchrige Darmschleimhaut hast, musst du Gluten weglassen.
00:24:49: Ob du willst oder nicht.
00:24:51: weil das Gliadin im Gluten, das ist sozusagen das Unterprotein im Gluten, auch wieder ein pflanzlicher Fraßschutz.
00:25:02: Das eizt aber die Darm-Schleimhaut noch mehr und fördert den Likigad ganz, ganz besonders.
00:25:10: Bei Gluten, wenn ich da kurz reinkräuten darf, denken dann viele immer an Weizen.
00:25:17: Aber es ist ja noch in viel mehr Getreidesorten Gluten drin.
00:25:22: Richtig, leider Gottes in fast allen Getreidesorten.
00:25:25: Also wir haben da Gerste, wir haben Hafer, in viele Hafer-Sorten auch durch Verunreinigung.
00:25:34: Also auch da musste man drauf achten, dass man so.
00:25:37: Hafer kann man gut essen, wenn er glutenfrei ist.
00:25:40: Der darf dann aber nicht angebaut sein neben einem Weizenfeld.
00:25:45: Also sozusagen sind alle anderen Getreidesorten eben auch glutenhaltig.
00:25:51: Buchweizen zum Beispiel kann auch Kreuzallergen hervorrufen, obwohl er glutenfrei ist.
00:25:57: Also auch das müsste man alles mal testen.
00:26:01: Bevor man einfach sagt, okay, ich lass jetzt mal Kammut, Weizen, Urkorn, Emma, Gerste, all diese.
00:26:09: Getreidesorten weg.
00:26:10: Ich switche jetzt zu Buchweizen.
00:26:13: Ich zum Beispiel kann leider auch kein Buchweizen verzahlen.
00:26:16: Ja, da bleibt nicht viel übrig.
00:26:18: Es gibt aber Gott sei Dank heute so viele Anbieter von glutenfreien Mehl, glutenfreie Bäckereien, die sich darauf spezialisiert haben und verschiedene Mehlmischungen anbieten, wo all diese Allergenen nicht drin sind.
00:26:34: Also wir müssen heute nicht mehr auf alles verzichten, also auf Brote, Kuchen und so weiter, sondern es gibt Alternativen.
00:26:43: Und Gott sei Dank, die schmecken auch.
00:26:45: Auf jeden Fall.
00:26:47: Also ich persönlich bin jetzt nicht allergisch gegen Gluten.
00:26:50: Ich merke aber, dass es mich sehr müde macht und dass ich es einfach nicht gut vertrage.
00:26:55: Deswegen lasse ich es weitgehend weg.
00:26:57: Und ich backe dann eher so mit gemahlenen Mandeln, mit Mandelmehl, mit Kokosmehl.
00:27:03: Super.
00:27:05: Und verschiedenen anderen gibt ja auch leinsamen Mehl und weiß, weiß ich alles.
00:27:10: Genau.
00:27:11: Sind das Dinge, wo du sagst, das ist empfehlenswert?
00:27:14: Oder ist da irgendwas drin, wo du sagst, oh nee, das lass man lieber weg?
00:27:18: Ja, da sind wir wieder bei dem Thema, wie individuell betrachten wir die Ernährung.
00:27:25: Denn noch mal als Beispiel, es gibt ja auch Menschen, die reagieren allergisch auf Mandeln oder auf Kokos.
00:27:32: Das heißt, auch diese beiden Mele fallen weg.
00:27:34: Und dann sind dann andere, die sagen, was bleibt denn jetzt?
00:27:37: Naja, vielleicht kann der Buchweizen Mehl essen.
00:27:40: Das muss man individuell testen.
00:27:43: Man kann das kinesologisch testen.
00:27:44: Das ist erstmal der einfachste Weg, sage ich mal, wie ich das mit meinen Klienten teste.
00:27:50: Und wenn wir dann aber merken, wow, da sind so viele Allergien, dann sage ich, komm, geh zum Arzt, ich sage den, welche Laborparameter wichtig sind, welche Stuhluntersuchung.
00:28:02: Ich arbeite mit ganzheitlichen Ärzten oder Heilpraktikern zusammen und Laboren.
00:28:07: die diese detaillierten Untersuchungen auch vornehmen, dann weiß man es, was ist der Status quo jetzt?
00:28:14: Das kann sich ja auch verändern.
00:28:16: Das heißt ja nicht, was jetzt der Status quo ist, wird immer der Status quo bleiben.
00:28:21: Ja, dann ist der Darm jetzt gerade gereizt und wenn der Darm gereizt ist, bist auch du gereizt und das ist ja dann so dieser ganzheitliche Ansatz, wo wir
00:28:32: uns
00:28:33: das ganze System angucken und nicht nur.
00:28:35: Achtzig Prozent ist hier das, was ich mir über meinen Mund zuführe.
00:28:41: Nee, umgekehrt.
00:28:43: Die Seele spielt da die allergrößte Rolle.
00:28:46: Und ich habe festgestellt, also in den dreißig Jahren, seitdem ich Therapeutin bin, ist es wirklich so, wenn Menschen im Urlaub sind, können sie viel mehr Dinge vertragen als zu Hause.
00:29:02: Weil da viele Stressfaktoren wegfallen.
00:29:05: Dann ist es eben die Frage, wie können wir die ganzen Stressfaktoren mal reduzieren, damit du auch bei dir zu Hause im Alltag mehr vertragen kannst.
00:29:14: Und auch wirklich dein gesamtes System heilender.
00:29:17: Ja, also absolut richtig.
00:29:20: Ich habe ja bei mir in der Praxis auch viel mit emotionalen Essern zu tun und
00:29:24: da
00:29:25: ist es auch ganz, ganz häufig, dass es im Urlaub überhaupt kein Problem ist.
00:29:30: Also zu Hause dann auf der Couch, da ist dann die Showkey dran und die Tüte Ships und was weiß ich alles.
00:29:36: Aber im Urlaub ist das irgendwie ganz weit weg.
00:29:40: Und das ist schon spannend und ganz klares Indiz dafür, dass es da eben diese emotionalen Verknüpfungen gibt, die wir ja dank des Wetterweise mit der Hypnose lösen können.
00:29:51: Richtig, ja.
00:29:52: Ja, deswegen schön, dass du das auch so festgestellt hast in deiner Praxis.
00:29:56: Das bestärkt mich auf jeden Fall.
00:30:01: Ein großes Thema sehe ich immer wieder.
00:30:04: Es kommen eben auch Menschen, die Schmerzen haben.
00:30:08: Und das hat ja ganz häufig mit Entzündungen auch zu tun.
00:30:11: Und Ernährung hat ja wiederum auch viel mit Entzündungen oder nicht Entzündungen zu tun.
00:30:17: Was wäre denn da so?
00:30:18: das, wo du sagst, das würde die Beschwerden lindern können, wenn man in diese Richtung denkt?
00:30:25: Auch da ganz wichtig eben die antienzündliche Ernährung.
00:30:29: Und auch da muss man wiederum individuell gucken.
00:30:32: Also was bringt bei dir Linderung?
00:30:36: Also generell würde ich sagen Gluten auf jeden Fall erst mal weglassen.
00:30:41: Kohlenhydrate reduzieren, nicht weglassen, aber reduzieren und dann wirklich die Reihenfolge auch beachten.
00:30:50: Macht auch ganz viel aus.
00:30:52: Auch mal zwischendurch, also das intermittierende Fasten oder mal einen ganzen Fastentag einlegen.
00:30:59: Nur mit Gemüsebrühe oder Hühnerbrühe oder auch Knochenbrühe, wer das mag, ich mag es nicht.
00:31:04: Ich kann das nicht zu mir nehmen.
00:31:06: Aber auch da ist jeder hat einen unterschiedlichen Geschmack.
00:31:10: Also das bringt ganz, ganz viel Linderung.
00:31:14: Auch da bei Obstsorten gucken.
00:31:16: Ja, also zu viel Fructose, überhaupt zu viel Zucker.
00:31:20: ist entzündungsfördernd.
00:31:23: Die ganzen Antinährstoffe, von denen ich eben gesprochen habe, aus Hülsen, Früchten, Linsen etc.
00:31:29: sind entzündungsfördernd.
00:31:30: Auch diese mal komplett weglassen und mal die Ernährung wieder vereinfachen.
00:31:36: Wir sind es so gewohnt, was er sich denn heute und wo bestelle ich denn jetzt was zu essen.
00:31:41: und dann sind da fünfein dreißig Inhaltsstoffe drin, die wir noch nicht mal kennen.
00:31:47: Ja, wie sollen wir dann herausfinden, was mir guttut und was nicht?
00:31:51: Mal wieder back to the roots, zurück zur Natur.
00:31:55: Was wächst gerade?
00:31:57: Also saisonal, regional, ungespritzt, muss nicht bio sein.
00:32:03: Es gibt ganz viele Bauern, die nicht spritzen, sich aber das Bio-Zertifikat aus finanziellen Gründen nicht leisten können.
00:32:10: Je nachdem, wo du wohnst, sprich mal die Bauern in deinem Umfeld an und frag sie mal, wie bauen sie an?
00:32:17: Sind die natürlich unterwegs?
00:32:19: Ist das die natürliche Fruchtfolge?
00:32:22: Oder werden da die Böden so überpflanzt, dass die Böden dann erst mal drei Jahre tot sind?
00:32:29: Alles, was da wächst, keine Nährstoffe mehr bringt.
00:32:32: Auch das ist ja ein Problem.
00:32:33: Also da fallen ja so viele Aspekte rein.
00:32:36: Ich kann immer nur sagen, Entzündungen, Vereinfache.
00:32:40: deine Ernährung.
00:32:42: Guck mal, wie fühlt es sich an?
00:32:43: Also meistens spürt man das ja so auch in den Gelenken.
00:32:47: Knie, Hände, Rückenschmerzen etc.
00:32:50: Aber auch Muskelschmerzen.
00:32:53: Und dann, bei Entzündung würde ich auch immer sagen, gute Laboruntersuchen, großes Blutbild, aber auch mit allen Mineralstoffen.
00:33:00: Oft ist es ein B-II-Mangel, ein D-III-Mangel.
00:33:04: Wenn substituiert wird, D-III immer mit K-II zusammen.
00:33:08: Magnesium, Calcium, Zink sind da ganz wichtig.
00:33:11: Aber auch mal zu gucken, haben wir genügend Eiweißer im Körper.
00:33:15: Das kann man übers Blut feststellen.
00:33:17: Und wenn da ein Eiweißmangel ist, ja, hallo?
00:33:20: Dann wissen wir ja, was zu tun ist.
00:33:22: Also auch da gezielt gucken, anstatt zu experimentieren und zu versuchen.
00:33:28: Und ja, jetzt nehme ich mal hier ein Multivitamin, was es bei DM gibt.
00:33:32: Ist ja alles drin, kann man sich auch mit schaden.
00:33:36: Deswegen gezielt gucken, ganzheitlich
00:33:40: gucken.
00:33:42: Ja, finde ich auch ganz, ganz wichtig, dass man wirklich sich den ganzen Körper anschaut.
00:33:48: Gerade Vitamin D wird so unterschätzt.
00:33:50: Ich sehe das hier bei unseren Ärzten leider immer wieder, dass die das gar nicht ernst nehmen und dann, dass dann gesagt wird, ja, ist ja genug, aber das dümpelt irgendwo am unteren Rand des Wortes rum und dann wird das als gut bezeichnet.
00:34:07: und dann plötzlich habe ich noch wieder so einen spruch gehörten arzt ja sie können dann mal tausend einheiten am tag nehmen aber wenn die sonne scheint brauchen sie das nicht.
00:34:20: okay.
00:34:22: also da ist wirklich noch viel klärungsbedarf und ich habe da tatsächlich auch mit einer erzimmer drüber gesprochen die eher wie soll ich sagen, offener ist oder ganzheitlicher denkt, die dann gesagt hat ja leider, bis das Wissen in die Hausarztpraxen kommt, das dauert halt, und das ist so schade letztendlich.
00:34:44: Okay, jetzt haben wir ja auch ein ganz wichtiges Thema noch quasi auf unserer Agenda, die Darngesundheit.
00:34:52: Das ist ja letztendlich die Grundlage für alles.
00:34:57: Erzähl doch gerne mal was dazu.
00:34:59: Was empfielst du an darmfreundlicher Ernährung, sag ich mal?
00:35:04: Oder was ist da wichtig?
00:35:05: Am Grunde genommen haben wir da ja schon sehr, sehr viel drüber gesprochen gerade.
00:35:09: Also das ganze anti-entzündliche Programm, die Vereinfachung den Darm auch zwischendurch einfach mal entlasten.
00:35:19: Eigentlich kann jeder mal sich an die eigene Nase packen.
00:35:24: Und das ist jetzt ein Thema, das spricht ja auch keiner gerne drüber.
00:35:27: Alles, was so aus dem Darm rauskommt.
00:35:29: Und es ist so wichtig.
00:35:30: Ich frage in jeder Ernährungsberatung, wie sieht denn dein Stuhlgang aus?
00:35:36: Wie riecht er denn?
00:35:37: Welche Konsistenz hat er?
00:35:39: Wie oft gehst du zur Toilette?
00:35:40: Ohne einlich rotes Gesicht?
00:35:43: Ja, aber das, was reinkommt, wird verarbeitet und kommt auch wieder raus.
00:35:47: Und da ist es eben wichtig, da kann man sich im Internet einfach mal eine Tabelle raussuchen, die Stuhltabelle.
00:35:54: Und da sieht man dann die Farben, Konsistenz und so weiter mit Geruch und allem, worauf das eigen könnte, wenn du irgendeine Disbalance hast.
00:36:06: So, ich nehme immer Supermikroben zu mir.
00:36:09: Das sind Lebensbakterien in Kapseln, die ich zu mir nehme.
00:36:13: um mein Mikrobiom, das ist die Ganzheit aller Bakterien in meinem Körper, aber auch um meinen Körper, also auch meiner Haut.
00:36:21: Der Darm ist ja nur die Erweiterung meiner Haut.
00:36:24: Wenn ich Hautprobleme habe, liegt es am Darm.
00:36:26: Ja, da ist es eben wichtig, dass wir die guten Bakterien in unserem Darm haben, weil wir generell rechte Bakterien in uns haben.
00:36:39: So, und dann ist es wichtig, Je mehr gute Bakterien wir zuführen, desto mehr werden die guten Bakterien im Körper gefüttert.
00:36:49: Und dann bilden sich ja neue Kolonäen.
00:36:51: Wir müssen uns das so vorstellen wie ein Parkhaus.
00:36:54: Also sagen wir mal so, unser Darum ist ein Parkhaus.
00:36:59: Und jetzt kommen da die guten Nährstoffe über die Ernährung rein.
00:37:03: Und die wollen sich, also Vitamine und alles Mineralstoffe, die der Körper braucht.
00:37:10: Wollen sich, wollen jetzt Parken im Körper.
00:37:13: Das Parkhaus ist aber voll.
00:37:16: Da sind überall, ich sag jetzt mal, Parasiten, Bakterien, Viren, zu viele schlechte Bakterien in unserem Körper.
00:37:23: Und die sagen, Archibage, Parkplätze sind voll.
00:37:27: Kein Platz für dich.
00:37:28: Dann geht die gute Nahrung so mit dem Stuhl wieder raus.
00:37:34: Wenn wir also wollen, dass diese Parkplätze wieder frei werden, dann müssen wir unseren Darm gut sanieren.
00:37:40: Und da gibt es zigtausend Wege, um das zu machen.
00:37:44: Wenn es Parasiten, Bakterien und Viren sind, dann brauchen wir halt verschiedene Mittel, um das zu tun.
00:37:51: Und da will ich jetzt auch nicht näher drauf eingehen.
00:37:54: Aber es gibt Wege, die schlechten Bakterien sozusagen auszutreiben, damit die guten Bakterien wieder Platz haben und sich vermehren können.
00:38:03: Dann haben wir wieder ganz viele tolle Bakterienfamilien.
00:38:08: Die dann sagen, Jippie, wir sind für dich da, wir arbeiten für dich.
00:38:11: Das ist erst mal so das wichtigste Prinzip, das wir verstehen müssen.
00:38:15: Und das können wir erkennen, wenn wir täglich zur Toilette gehen.
00:38:20: Wenn unser Klopapier beim Abwischen immer verschmiert ist, wissen wir, da ist irgendwas nicht in Ordnung.
00:38:27: nicht richtig aufgespalten.
00:38:30: Eigentlich sollte es so sein, dass wir kein Toilettenpapier benötigen, weil es immer sauber ist.
00:38:34: Und auch wenn wir auf der Toilette sitzen und das Gefühl haben, ich kann mich selbst nicht riechen, weil es so eklig stinkt, auch das ist ein Zeichen dafür.
00:38:42: Irgendwas ist da viel zu viele Feulnesbakterien.
00:38:48: Das sind schon mal so... Sachen, die zum Thema Darmgesundheit ganz wichtig sind.
00:38:53: Aber ein ganz, ganz wichtiger Aspekt, Michaela, wenn ich den noch ansprechen darf, zum Thema Ernährung und Darmgesundheit, das ist für mich die Kindheit.
00:39:04: Und wir wissen in der Entwicklungspsychologie das erste Jahr siebt.
00:39:09: Die ersten sieben Jahre unseres Lebens sind die aller wichtigsten Jahre in Beziehung zum Leben.
00:39:16: Das beginnt ja mit der Ernährung zu Hause.
00:39:20: Ich erinnere mich an meine Kindheit.
00:39:23: Und da geht es sofort kommen Erinnerungen an das gemeinsame Essen am Tisch.
00:39:27: Da gab es feste Regeln, der Teller wird leer gegessen.
00:39:31: Wenn du den Teller nicht leer ist, scheint morgen nicht die Sonne.
00:39:36: Ja?
00:39:37: Oder solange du deine Füße unter meinen Tisch setzt, wird das gegessen, was auf den Tisch kommt.
00:39:44: Das sind natürlich ganz, ganz... Blöde Glaubenssätze, die sich dann so durchziehen.
00:39:52: Also auch, woraus ja auch Essstörungen entstehen können.
00:39:57: Auch als Erwachsener.
00:39:59: So nach dem Motto, ich muss immer leer essen, obwohl ich ja schon satt bin.
00:40:04: Und das formiert sich in den ersten sieben Jahren.
00:40:07: Und da wissen wir gar nicht, tut mir das gut, tut mir das nicht gut.
00:40:11: Und Essen ist eben Erziehung.
00:40:14: Konditionierung und manchmal leider auch Machtspiel.
00:40:20: Ja.
00:40:20: Und diese Muster tragen viele von uns bis heute herum.
00:40:25: Und dann kommen wir zu Menschen wie zu dir, liebe Michaela.
00:40:28: Und freuen uns, dass es dich gibt, weil wir dann Hypnose machen können.
00:40:33: Oder ich baue es in meine Ernährungsberatung mit ein.
00:40:37: Und wir machen sehr viel Brain Gym zur Auflösung von negativen Glaubenssätzen und Muster.
00:40:45: Ja, es gibt ja so viele Glaubenssätze rund um Ernährung, dass es immer wieder erschreckend, was ganz häufig bei mir in der Praxis auch schon Thema war, wenn ich so Menschen habe, die unglaublich schnell essen, dass irgendwie mehrere Geschwister hatten und irgendwie dann extrem schnell gegessen haben, damit sie genug abbekommen und solche Dinge tatsächlich fürs Leben.
00:41:13: Und deswegen ist es gut, dass wir das lösen können.
00:41:16: Ja.
00:41:16: Ja.
00:41:18: Also insgesamt sehe ich das genau wie du.
00:41:21: Also Ernährung ist total individuell.
00:41:23: Es gibt nicht die eine Ernährungsform, die zu allem passt.
00:41:27: Und es muss wirklich unheimlich ganzheitlich betrachtet werden.
00:41:33: Richtig.
00:41:34: Ein Lebensumstände, so wie du schon sagtest.
00:41:39: Okay.
00:41:40: Wo du grad von Hypnose gesprochen hast, schlag ich mal die Brücke zum Hauptthema des Podcasts.
00:41:46: Du hast ja schon mal eine Online-Hypnose mit mir erleben dürfen.
00:41:51: Wie war denn das für dich?
00:41:54: Was hast du vorher über Hypnose gedacht?
00:41:56: Hattest du schon Erfahrungen?
00:41:58: Geh doch da gerne mal rein.
00:42:01: Sehr, sehr gerne.
00:42:02: Ja, ich hab auch Hypnose schon bei vielen verschiedenen Menschen ausprobiert und ich weiß jetzt nicht.
00:42:09: Ob ich das so richtig oder also für mich ist Hypnose auch so wie eine Tiefenmeditation.
00:42:16: Viele denken, ja, Hypnose, da bin ich weg und kriege gar nichts mit und mir wird irgendwas suggeriert.
00:42:21: Für mich ist es Tiefenhypnose.
00:42:24: Und das habe ich bei dir auch ganz, ganz toll erfahren dürfen.
00:42:27: Ich war neugierig, wie du das machst.
00:42:30: Und ich war echt auch überrascht, wie stark so diese alten Gewohnheiten und Glaubenssätze da noch mal spürbar wurden.
00:42:41: Und wie da auch tatsächlich nochmal so sich so ein Thema aus meiner Kindheit gezeigt hat.
00:42:48: Und ich habe so häufig gedacht, ich hätte gerne mal jemanden, der mit mir so arbeitet, wie ich mit anderen arbeite.
00:42:54: Und nein, ich bin zwar keine Hypnotisörin.
00:42:58: Und gleichzeitig biete ich ja auch diese tiefen Meditation und Affirmationsarbeit an.
00:43:03: Und da war ich so happy, dass du das mit mir ... auf deine ureigene Art gemacht hast und ich fand es einfach genial.
00:43:12: Ich fand es richtig, richtig gut.
00:43:13: Es hat mir super gut getan.
00:43:16: Es hat auch so eine tiefe Ruhe in mir erzeugt und da durfte ich auch nochmal eine alte Überzeugung loslassen, die sich da noch verankert hatte.
00:43:26: Also hat mir sehr, sehr gut getan und ich kann das wirklich jedem empfehlen.
00:43:31: Richtig genial.
00:43:33: Das freut mich sehr zu hören.
00:43:35: Da hatten wir nämlich vorher nicht darüber gesprochen.
00:43:38: Das war jetzt die Überraschungsfrage, wo ich dachte, okay, mal schauen.
00:43:44: Ja, das freut mich natürlich.
00:43:46: Und das zeigt auch wieder, egal wie viel wir schon an uns gearbeitet haben, es gibt immer irgendwas, was wir noch lösen können.
00:43:55: Spätestens dann, wenn wir unsere Konfortzone verlassen, brauchen wir vielleicht wieder Unterstützung.
00:44:00: Das ist ja bei mir nicht anders.
00:44:04: Ja, danke für die Beschreibung, wie du das empfunden hast, weil das ja auch für jeden unterschiedlich ist.
00:44:12: Gibt es denn noch irgendwas, was du zum Abschluss als besonders wichtig nochmal an die Zuschauer und höhere Rinnern weitergeben möchtest?
00:44:25: Ja, sehr, sehr gerne.
00:44:26: Also es war jetzt ja sehr viel Information und vielleicht denkst du dabei, oh je, wie soll ich das jemals hinkriegen und das alles berücksichtigen, macht dir da nicht so ein Stress.
00:44:40: Ernährung ist so individuell wie dein Fingerabdruck.
00:44:43: Und wenn du das Gefühl hast, eine bestimmte Mahlzeiten, bestimmter Kuchen, den deine Oma, Mutter oder wer auch immer für dich gebacken hat.
00:44:53: Und dieser Kuchen oder diese Nachspeise oder dieses Gericht nährt deine Seele so tief, dann ist sie bitte, weil es deine Seele nährt.
00:45:06: Und dann schadet es dir auch nicht.
00:45:08: Wenn du natürlich gerade irgendwie in einem starken Entzündungsschub bist, mit Likigadd oder Römer zu tun hast, dann sage ich, endere sie ab.
00:45:18: Es gibt so viele Wege, deine Lieblingsmahlzeit abzunändern.
00:45:23: Das ist fast hundertprozentig genauso schmeckt und das war ja auch mein Anliegen.
00:45:28: Ich möchte genießen.
00:45:30: Ich liebe z.B.
00:45:31: Süßigkeiten.
00:45:32: Ich liebe Kuchen.
00:45:33: Ich bin halb Araberin.
00:45:34: Wir sind mit Nachspeisen groß geworden.
00:45:37: Ich will da nicht darauf verzichten.
00:45:39: Musst du ja auch nicht.
00:45:40: Es gibt so viele verschiedene Zuckerarten.
00:45:44: Monkfrut, Alulose.
00:45:46: Dann haben wir noch den Kokosblütenzucker, der einen niedrigen glychemischen Index hat.
00:45:52: Dattelsirup, also alles, du musst natürlich gucken, was verträgst du, was schmeckt dir?
00:45:58: Und so kannst du dann eben das ersetzen, was du nicht verträgst und kannst trotzdem total schlemmen und genießen und ja, gucken, was passt im Laufe des Lebens zu welcher Lebensphase, wenn es dir emotional gut geht, ist das hundertmal mehr wert als die sauberste Diät.
00:46:21: die dich stresst.
00:46:23: Und so wunderbares
00:46:24: Schlusswort, da möchte ich gar nichts weiter dazu sagen, außer mich herzlich zu bedanken für das tolle Interview und gerne eine schöne Zeit zu wünschen.
00:46:35: Danke dir,
00:46:36: dass ich dabei sein durfte.
00:46:38: Gerne.
00:46:44: Das war Hypnose im Dialog.
00:46:46: Dein direkter Draht zum Unterbewusstsein mit Michaela Ortmeier.
00:46:50: Wenn du neugierig bist, bleibt gerne dabei.
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